Reisebericht Surfreise nach Leucate zu Ostern 2017!

Und schon stand die nächste Surfreise vor der Tür. Diesmal ging es wieder nach Leucate. Wir trafen uns zu neunt an der Schladitzer Bucht und fuhren um 12 Uhr los. Damit alle am nächsten Tag fit sind und gleich aufs Wasser können, machten wir um Mitternacht halt an einem Motel in Lyon und schliefen 6 Stunden. Die restliche Autofahrt verging dann wie im Flug. Als wir im wunderschönen Leucate ankamen, waren wir wieder einmal beeindruckt vom tollen Anblick der Palmen, dem scheebedeckten Gebirge der Pyrenäen und dem Surfspot, welchen wir für die Woche besuchten. Dank der paar Stunden Schlaf in Lyon, konnten wir sofort unser Surfmaterial aufbauen und aufs Wasser surfen gehen. Erst am späten Nachmittag bezogen wir unsere zwei Hütten, welche leider wieder nicht nebeneinander lagen. Am Abend frischte der Wind nochmal auf. Sten und Frank gingen aufs Wasser und surften bis zum Sonnenuntergang. Dabei entstanden schöne Bilder. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen. Als wir aufwachten, stand schon der nächste Tag vor der Tür. Früh stärkten wir uns mit leckerem Baguette und Croissants. Kurz darauf waren wir auch schon surfen. Leider war der Wind nicht so konstant und wir fielen oft ins Wasser. Trotz allem hatten wir nach ein paar Stunden wieder unser altes Niveau erreicht. Die ganze Woche war so viel Wind, dass wir jeden Tag surfen konnten. Am Dienstag standen wir sehr früh auf, da ca. 40 Knoten Wind werden sollte. Wir frühstückten schnell und zogen dann sofort unsere Neoprenanzüge an. Dann gingen wir drei Minuten zu Fuß zu unserem Spot. Die Mutigen unter uns, gingen sofort aufs Wasser. Andere verbrachten neun Stunden im Neo am Strand. Erst am Abend trauten sie sich raus und hatten sehr viel Spaß, obwohl sie manchmal ganz schön kämpfen mussten. Aber bei 30 Knoten Grundwind darf man das auch;). Am Abend besprühten Fiona und Sonja das selbst gebaute Brett von Sten. Aber dann war es schon spät und wir fielen alle in unser Bett. Die restlichen Tage waren sehr schön und wir hatten sehr viel Spaß. Während dieser Woche schaffte Sonja es in die Fußschlaufen. Schade war, dass es mit meinem Sprung immer noch nicht geklappt hat, aber wir sind zuversichtlich, dass es spätestens in Fehmarn klappt. Am Freitag gingen wir auf die berühmte Burg in Carcassonne und wir bekamen einen Eindruck, wie die Menschen im Mittelalter lebten. Am Abend aßen wir in einem leckeren Restaurant auf der Burg. Leider war dann auch schon der Samstag da und wir mussten abreisen. Wir packten unsere Sachen in den Transporter und machten uns bereit für die lange Fahrt nach Leipzig, diesmal ohne Zwischenstopp.  Allerdings wollten wir vorher noch mal ans Mittelmeer. Dort ruhten wir uns eine Stunde aus und fuhren dann zu einem Surfshop, da wir uns die neuen Segel und Bretter ansehen wollten. Dann ging es wirklich los und wir fuhren nach Hause. Auch wenn die Surfreise für einige Hände kein so tolles Ende nahm, war es fantastisch. Wir freuen uns auf die nächste Reise:).

 

 

Eure Fiona und Sonja