Surfreise nach Fehmarn

Endlich war es wieder so weit! Unsere Windsurfreise nach Fehmarn startete am Samstag, den 1.Oktober am Beachclub der Schladitzer Bucht. Die siebenstündige Fahrt nach Wulfen auf Fehmarn verging wie im Flug. Wir hatten eine wunderschöne Unterkunft in einem Blockhaus in unmittelbarer Nähe zum Spot. Besonders toll fanden wir unsere eigene riesige Wiese zum Aufbau des Materials, die wir für die acht Tage zugestellt bekamen. Mangels Wind haben wir uns am ersten Tag verschiedene Spots angesehen und im Supermarkt Lebensmittel eingekauft. Am Abend haben wir einen Surfer aus Leipzig getroffen, der sich für ein paar Tage zu uns gesellte. In den Tag starteten wir mit einem zünftigen Frühstück. Leider war danach immer noch kein Wind –  Shopping ist auch für Surfer eine willkommene Alternative. Als wir wieder zurück kamen, ging's  das erste mal auf das Wasser, wir haben ein bisschen getrickst und uns mit dem Revier vertraut gemacht. Ab Montag war jeden Tag richtig viel Wind. Auf dem Wasser waren so viele andere Surfer, dass man die Vorfahrtsregeln unbedingt kennen musste, obwohl nicht alle sich daran gehalten haben. Am Abend waren alle so müde, dass wir ins Bett gefallen sind. Am nächsten Morgen, als wir auf der Terrasse standen, fielen uns die Sonnenstrahlen in das Gesicht und wir spürten den Wind auf unserer Haut. Wir freuten uns alle riesig über die Sonne und den Wind und zogen uns sofort die Neoprenanzüge an und gingen auf das Wasser. Es war der tollste Tag der Woche. Auf unserer Wiese hatte sich eine große Pfütze gebildet. Einer von uns war so mutig und probierte auf der Pfütze zu surfen. Das war sehr lustig, weil er ein paar Tricks probierte, die manchmal nicht ganz klappten. Am Ende war er klitschnass. Am Abend schauten wir uns die Videos und Fotos an, die wir am Tag gemacht haben. Am Donnerstag ist einer von uns auf dem Meer surfen gegangen und wir anderen blieben auf dem Bodden. Eine bestimmte Person, dessen Namen nicht genannt werden darf, und damit meinen wir nicht Lord Voldemort ( sondern Sten ) zerstörte das beste Segel, das wir mit hatten, indem er nach einem verunglückten Backloop durchgefallen ist. Die anderen von uns hatten allerdings auch ihren Spaß, weil sie das Auto nicht mehr auf bekamen und natürlich sofort Panik schoben. Der Tag endete mit einem leckeren Würstchen in der Hand und einem reichlichen Buffet auf dem Tisch. Am nächsten Tag starteten wir wieder alle zusammen. An diesem Tag wurde wieder etwas zerstört, von einer bestimmten Person dessen Namen nicht genannt werden darf und es war immer noch nicht Lord Voldemort ( wen meinen wir bloß ), und zwar ein sehr schönes Brett. Allerdings war der Tag auch sehr erfolgreich, weil Sonja zum ersten Mal in beiden Fußschlaufen war. Leider hatte es mit Fionas Sprung nicht ganz geklappt, dafür haben wir alle neue Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt, außer unser Profi, dem war zu wenig Wind. Außerdem haben wir alle unseren Wasserstart perfektioniert ( außer unser Profi, der kann den schon perfekt ). Am Abend sind wir noch in einem Restaurant essen gegangen. Es hat uns sehr gut geschmeckt. Am nächsten Tag waren einige von uns noch auf dem Wasser und wir anderen haben schöne Fotos geschossen. Dann mussten wir leider schon wieder abfahren. Mitten auf der Autobahn hatten wir eine kleine Panne und konnten nur 60 km/h fahren doch derjenige, dessen Namen nicht genannt werden darf ( immer noch nicht Lord Voldemort ) reparierte es schnell wieder. Am Ende kamen wir alle gesund wieder an der Schladitzer Bucht an. Insgesamt war es eine wunderschöne Surfreise und wir freuen uns schon auf die nächste :).

Eure Fiona und Sonja